Schülerzeitung am Hölty Gymnasium Wunstorf

Allgemeines

Die LandtagsWahlen2017

Wunstorf hat gewählt

Die Stimmen im Wahlkreis 33, den Wunstorf gemeinsam mit Neustadt bildet, sind ausgezählt. Wir zeigen die Ergebnisse, die in Wunstorf zustande kamen. Wie die Wunstorfer gewählt haben …

Am 15.10.2017 begannen die Landtags Wahlen in Niedersachsen.Die SPD wurde in allen Wunstorfer Ortsteilen stärkste Kraft, in keinem Stadtteil gelang es der CDU, die SPD zu überflügeln. Das beste Ergebnis erreichte die SPD in Mesmerode mit 48,9 Prozent. Hier holte auch Wiebke Osigus ihren höchsten Zustimmungswert mit 53,0 Prozent bei den Erststimmen.Sebastian Lechner(CDU)37,3 Prozent gefolgt von Bernd Wischhöfer(AFD)mit 6,8 Prozent.Mit 5,4 kam Ute Lamla(Bündnis90/DieLinke)Die dazu.4,8 Prozent bekam Thomas Iseke (FDP) .Der Sohn Jonas Iseke (DieLinke) mit 3,5Prozent.Und als Letztes kommt Bernhard Nowack (PiratenPartei) mit 0,4.Wunstorfs einziger Direktkandidat, Bernd Wischhöver (AfD), holte in seinem Wohnort Steinhude 8 Prozent der Erststimmen, noch mehr wählten ihn in Klein Heidorn, nämlich 8,4 Prozent.Wiebke Osigus, erst seit kurzem in der SPD und erstmals als Direktkandidatin angetreten, räumte regelrecht ab: Außer in Idensen wurde sie in allen Ortsteilen mit den meisten Stimmen bedacht, in der Regel deutlich über 40 Prozent; in Mesmerode sogar mit 53,9 %. Die CDU und Sebastian Lechner konnten fast nur bei den Briefwählern punkten: Hier führte Lechner durchweg vor Osigus.

Im Vergleich zu den Ergebnissen der Bundestagswahl sticht das Ergebnis der SPD heraus – ebenso wie das der AfD. Während die SPD in Niedersachsen mit Abstand stärkste Kraft wurde, ist die AfD von einem zweistelligen Ergebnis weit entfernt. Die FDP konnte vom „Lindner-Effekt“ offenbar nicht profitieren; auch von linksliberalen Wählern wahrscheinlich nicht, denn eine rot-gelb-grüne Koalition hatte die FDP vor der Wahl eindeutig ausgeschlossen und erkennbar Richtung CDU geblinkt. Insgesamt scheinen in Niedersachsen – und Wunstorf – mehr noch als im Rest der Republik die alten Strukturen vorzuherrschen: Die Wahl ein Duell zwischen CDU und SPD, die kleinen Parteien auf Abstand haltend.Die Prognosen bei der AfD lagen zunächst daneben bei den ersten Hochrechnungen. Bei Schließung der Wahllokale wurde sie mit etwa 5,5 Prozent im Landtag gesehen, in Wirklichkeit wählten dann doch etwas mehr Niedersachsen AfD, auch wenn die Partei von einem zweistelligen Ergebnis wie bei der Bundestagswahl weit entfernt bleibt. In Wunstorf kam die AfD auf 6,1 Prozent.Für die CDU ist das Ergebnis bitter, doch die rot-grüne Regierung scheint dennoch abgelöst. Am Ende könnte die große Koalition stehen – oder eine Jamaikakoalition auch in Niedersachsen.

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