Schülerzeitung am Hölty Gymnasium Wunstorf

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Töten – Nicht im Namen des Islam!

Der IS und andere Terroristengruppen verüben Anschläge, töten brutal Menschen – und das angeblich im Namen des Islam. Also geraten Muslime unter den Generalverdacht, Terroristen zu sein. Aber genau davor – vor dem IS-Terror – fliehen doch die Menschen. Viele Flüchtlinge sind doch selbst Muslime. Wieso also verbreiten die Islamisten Terror im Namen des Islams? Sie benutzen den Islam als Vorwand. Wer danach sucht, findet im Koran Gründe, zu morden und zu foltern. Aber es wird im Koran auch sehr oft von Frieden gesprochen. Im Koran steht nicht: Du sollst morden.

Was Gewalttaten betrifft, ist allerdings auch die Bibel nicht besser: Früher gab es Kreuzzüge im Namen des Christentums. Manche radikale Muslime berufen sich auch darauf, Mohammed, der Prophet des Islam, hätte „Ungläubige“ gewaltsam bekämpft. Manche Leute wollen nichts mit Muslimen zu tun haben und beschimpfen sie.  Aber Muslime sind doch Menschen wie alle anderen! Sie gehören eben nur einer anderen Religion an.

Die Islamisten wollen mit ihren brutalen Gewalttaten die Menschen erschrecken und verängstigen. Sie wollen ihr Ziel, einen sogenannten „Gottesstaat“ zu gründen, mit Gewalt durchsetzen und ihre Macht demonstrieren. Dafür gehen sie so weit, dass sie Videos von ihren Kämpfen und Streifzügen ins Internet stellen, auch um zu rekrutieren. Das heißt, sie versuchen, dass sich Leute ihnen anschließen und nach Syrien oder andere Krisengebiete in den vermeintlichen „Heiligen Krieg“ ziehen.

Tatsächlich fallen manche Leute darauf herein. Es gab schon Fälle, da sind unter Achtzehnjährige – also noch Jugendliche – aus Europa ohne Wissen ihrer Eltern heimlich in die Krisengebiete geflogen. Das alles zeigt ganz klar: Muslime sind keine Terroristen, sondern ihre Religion wird missbraucht von Schwerverbrechern. Die Muslime selbst lassen sich das Vorurteil nicht gefallen: Viele gehen zu Demonstrationen und halten Plakate hoch, auf denen steht: #NotInMyName. Das heißt: Nicht in meinem Namen. Niemand sollte im Namen des Islams getötet werden.

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